Kulturforum Südburgenland - Akutelles

Schubert, Zemlinsky und Schönberg

Kammermusik mit dem Karklina Trio

Samstag, 8. September 2018 im Kulturforum



Veranstaltung: 2018-09-08




Karklina Trio Franz-Markus Siegert, Violine Lana Berakovic, Violoncello Maija Karklina, Klavier

Das Karklina Trio wurde im Oktober 2010 gegründet und absolvierte mit Auszeichnung ein Masterstudium in Kammermusik bei Chia Chou an der Kunstuniversität Graz. Im Februar 2012 erreichte das Karklina Trio beim international renommierten Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne das Finale und wurde daraufhin eingeladen, Paul Juons Tripelkonzert op. 45 mit dem Orchester der Kunstuniversität Graz zu spielen. Noch während seines Studiums ist das Trio in der Konzertreihe MeisterinterpretInnen von morgen im Brucknerhaus in Linz aufgetreten. Soeben hat sich die Leitung des neuen und innovativen Konzertformates vocedivino entschieden, das Karklina Trio in sein Artist-Team aufzunehmen. Das junge Ensemble steht damit in einer Reihe mit dem Hugo Wolf Quartett und dem deutschen Starcellisten Maximilian Hornung. 2015 hat das Karklina Trio sein Debütkonzert im Grazer Stefaniensaal im Rahmen der großen Kammermusikreihe des Musikvereins für Steiermark gegeben, das mit großem Erfolg und hervorragenden Kritiken gefeiert wurde und seine Fortsetzung in der letzten Saison fand. Das Karklina Trio ist dreifacher Preisträger des Stipendien-Wettbewerbes der Martha-Debelli-Stiftung und konzertiert regelmäßig sowohl in Österreich als auch im Ausland.

Franz-Markus Siegert, 1981 in Dresden geboren ist seit 2009 zweiter Konzertmeister des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Im März 2009 graduierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Christian Altenburger mit Auszeichnung. Wichtige künstlerische Anregungen erhielt er außerdem in Meisterkursen in Aspen, Colorado, bei Dorothy Delay und Kurt Sassmannshaus. Während seines Studiums war er Konzertmeister des Gustav Mahler Jugendorchesters, wofür er 2007 mit dem Förderpreis der Europäischen Kulturstiftung ausgezeichnet wurde. Er erhielt Einladungen als Gastkonzertmeister der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsorchesters und des Philharmonia Orchestra London sowie des Wiener Kammerorchesters. Auf Einladung Claudio Abbados war er außerdem Mitglied des Orchestra Mozart in Bologna. 2017 war er Gastkonzertmeister des Gulbenkian Orchestra Lissabon und des Basque National Orchestra, San Sebastian. Er ist Mitglied verschiedener Kammermusikensembles und als erster Geiger des Rasumofsky Quartetts Wien unternimmt er regelmäßig Konzertreisen nach Japan und musizierte u.a. in der Tokyo Opera City Hall und der Tokyo Oji Hall. Er wurde mit Preisen der Bundeswettbewerbe „Jugend musiziert“, unter anderem 1. Preis 2001 in Hamburg und 3. Preis 2000 in Berlin und des Violinwettbewerbs der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgezeichnet und war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, der Stiftung Gustav Mahler (Bozen), der Stiftung Villa Musica (Rheinland Pfalz) und der Thyll-Dürr-Stiftung (Schweiz).

Lana Berakovic wurde 1987 in Zagreb, Kroatien, geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren wurde sie in die Hochbegabtenklasse des renommierten Cellopädagogen Valter Despalj aufgenommen, der bis zu ihrem ersten Diplom (2008) ihr Lehrer blieb. Danach setzte sie ihr Studium an der Kunstuniversität Graz bei Kerstin Feltz fort. Meisterkurse besuchte sie bei Orfeo Mandozzi, Rudolf Leopold, Mario Brunello und Dimitry Ferschtman. Lana Berakovic hat mehrere nationale und internationale Preise gewonnen, u. a. den ersten Preis beim "Kroatischen Nationalen Cello-Wettbewerb" und den zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Gorizia (Italien) und war Stipendiatin der Yamaha Music Foundation of Europe. Mit dem Young Euro Classic Orchestra spielte sie als Solistin mit Liana Issakadze in renommierten Sälen wie dem Konzerthaus Berlin. Als Solistin konzertierte sie in Zagreb, Venedig, Salzburg, Graz, Klagenfurt und Ljubljana. Mehrmals ist sie im kroatischen und österreichischen Radio und Fernsehen aufgetreten. Als Mitglied des Ensembles "Cellomania" spielte sie in Moskau, Wien, Paris und Amsterdam, sowie bei den Sommerfestivals in Dubrovnik und Ljubljana und hat im Rahmen dieser Konzerte zusammen mit Cellostars wie Mischa Maisky gespielt. 2016/2017 war Lana Berakovic beim Grazer Philharmonischen Orchester engagiert.

Maija Karklina wurde 1987 in Jelgava, Lettland, geboren. Ab ihrem sechsten Lebensjahr erhielt sie Klavierunterricht bei Silvija Audre. 2007 setzte sie ihr Studium an der Kunstuniversität Graz bei Otto Niederdorfer und Chia Chou fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Einar Steen-Nøkleberg, Boris Beresowski, Michail Woskressenski, Henri Sigfridsson und Bruno Canino. Die junge Pianistin ist oftmalige Stipendiatin und Preisträgerin bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, so errang sie u.a. erste Preise beim „Claudio Arrau Klavierwettbewerb“ in Chile und beim internationalen Klavierwettbewerb „Forum per tasti“ in der Slowakei. Maija Karklina, Mitglied der Ö1 Talentebörse, hatte solistische Auftritte in Österreich, Lettland und in der Slowakei. Außerdem ist sie eine gefragte Begleiterin und gern gesehener Gast in Ensembles für Neue Musik. In den Saisons 2016/2017 und 2017/2018 war sie als Solistin im Wiener Musikverein mit dem Ensemble Kontrapunkte unter der Leitung von Peter Keuschnig zu hören. Mit Vorliebe widmet sich Maija Karklina jedoch der Kammermusik und sucht immer wieder das Zusammenspiel mit Gleichgesinnten. Seit Oktober 2014 ist Maija Karklina Senior Lecturer an der Kunstuniversität Graz.


Eintritt: 10,00 €